Ruine Frohberg-Tschäpperli

Ruine Frohberg-Tschäpperli

Wo ist das?

Bauart:

[bs_bauwerktyp]

Kanton

Beschreibung

<p>Zugänglichkeit: Die Ruine ist immer zugänglich<br />
Da keine Wegweiser und nur ein schmaler Pfad zur Ruine führen, ist eine genaue Karte empfehlenswert<br />
Weitläufige Burgruine auf langgestrecktem, felsigem Höhenrücken am oberen Ende des Klusertales. Ausgedehnte Hauptburg, umgeben von verschiedenen Annäherungshindernissen. Die Hauptburg durch Wohntrakt und Bering gebildet. Zugang auf der NW Seite. Reste eines trapezförmigen, vorgelegtem Torbaues auf Felsiger Terrasse. Die Ringmauer folgt, soweit erhalten, der unregelmäßig verlaufender Felskante. Lagerhaftes Mauerwerk mit alternierend<br />
Angeordneten Schichten von Platten und wenig bearbeiteten Blöcken. Reste einer auf den Zugang gerichtete Scharte. Der mächtige Wohntrakt aus zwei Teilen bestehend. Der kleine W Bau wohl als Wohnturm anzusprechen. Unregelmäßiger Grundriß. Geruderter Eckverband. Mauerwerk bis 3 Meter dick, aus riesigen, wenig bearbeiteten Blöcken. Die Burg trägt im Volksmund den Namen Tschäpperli oder Tschöpperli, der auf einen Familiennamen Tschopp abgeleiteten Flurname zurück geht.<br />
Die einst sicher sehr imposante Burganlage ist mit der Feste Frohberg zu identifizieren, die urkundlich bezeugt ist und den Schalern gehört hat.</p>

Geschichte

Die einst sicher sehr imposante Burganlage ist mit der Feste Frohberg zu identifizieren, die urkundlich bezeugt ist und den Schalern gehört hat.
1292
Nennt sich Konrad I. Schaler de Vroberg. Die Burg dürfte demnach von diesem Geschlecht gegründet worden sein, und zwar in der 2. Hälfte des 13.Jahrhunderts
14 Jh.
Geht Frohberg als bischöfliches Lehen an die Grafen von Tierstein-
Pfeffingen über, welche die Güter der wahrscheinlich bereits nicht mehr bewohnten Burg der Herrschaft Pfeffingen unterstellt.
Ob fertiggestellt und wann sie verlassen worden ist, könnte nur durch Grabungen ermittelt werden.

Besonderheiten

Parkplatz vorhanden

Anreise und Wanderung

1 Km, 20min, Mitel

Steckbrief

Bauart

[bs_bauwerktyp]

Ortschaft

Erbaut im Jahr

Bauzeit

Erbauer / Bauherrschaft

Vermutlich durch das Geschlecht der Schaler von Benken

Zerstörung / Aufgabe

1356

Höhe

502

Zugänglichkeit

Privatbesitz / Bewohnt

Wanderangaben

1 Km, 20min, Mitel

LV95-Koordinaten

West-Ost: 609.300 / Süd-Nord: 257.450

GPS-Koordinaten

N: 47°28'4.49 / O: 7°33'43.79

Galerie

Quellen und Literatur

Burgen Karte Schweiz. Quelle: Werner Meyer Burgen von A bis Z
Kartenmaterial.: Bundesamt für Landestopografie swisstopo