Ruine Neu Aspermont

Ruine Neu Aspermont

Wo ist das?

Bauart:

Ruine

Kanton

Graubünden

Beschreibung

Zugänglichkeit:
Gesperrt
12 Jh.
Der Name deutet auf die Gründung der Herren von Aspermont hin, aber der Stammsitz war die Burg Alt-
Aspermont bei Trimmis
13. Jh.
Konnten die Aspermonter im Gebiet der Bündner Herrschaft und des Prättigaus eine bedeutende Herrschaft errichten, Zu ihrem Besitz gehörte Burg Fracstein.
Im Lehensgewalt des Bischofs von Chur und der Freiherren von Vaz unterstellen.

Geschichte

Im Lehensgewalt des Bischofs von Chur und der Freiherren von Vaz unterstellen.
1284
Streit zwischen dem Bischof und den Vazern um die Landeshoheit über Jenins, einigte man sich darauf, dass Neu-
Aspermont gemeinsam gehören, aber nicht weiter bebaut werden dürfe.
14. Jh.
Verschwanden die Aspermonter aus Rätien.
1350
Um 1350 verkauften die Brüder Ulrich und Eberhard die Burg an Ritter Rudolf von Rankweil aus Feldkirch
1369
Vor 1369 kam sie durch eine Erbschaft an die Herren von Sigberg.
1376
Ulrich XI. von Aspermont, wohl der Letzte des Geschlechts,
1435
Wurde sie für kurze Zeit von Friedrich VII. von Toggenburg erobert.
1468
An die verwandte Familie von Schlandersberg.
1523
Ritter Josua von Beroldingen,
1526
Maienfelder Landvogt Johann von Marmels, der Burg und Herrschaft 1536 an die Drei Bünde verkaufte.
1538/1540
Die Familie des österreichischen Landvogts Peter Finer, um 1540 Gregor von Hohenbalken, die Salis zu Neu-
Süns und die Guler von Wynegg. Letzter Bewohner soll Anton von Molina, der Schwiegersohns des Vespasian von Salis gewesen sein.
17 Jh.
Wurde die Burg aufgegeben.
1862
Liess sich Ernest von Rhomberg, ein Nachfahre der Gründerfamilie von Aspermont, von der Schweizerischen Eidgenossenschaft seine Abstammung von den Herren von Aspermont bestätigen und erwarb von drei Einheimischen die Ruine für 500 Franken.
2001
Heute ist die Burg immer noch im Besitz der Familie von Rhomberg-
Aspermont. Ab 2001 wurde in Zusammenarbeit mit dem lokalen «Burgverein Neu-
Aspermont» die Sicherung der Mauern in Angriff genommen.
2007
Sicherungsarbeiten im Gang.
2014
Sicherungsarbeiten im Gang, mit dem Burgenverein Graubünden

Besonderheiten

Parkplatz vorhanden, Rollstuhlgängig, Kinderwagengeeignet

Anreise und Wanderung

30/45 min, 00 m, Schwierigkeit: Mittel

Steckbrief

Bauart

Ruine

Ortschaft

Erbaut im Jahr

12 Jh.

Bauzeit

12 Jh.

Erbauer / Bauherrschaft

Baujahr: 12 Jh. Zerstört: 17 Jh.?

Zerstörung / Aufgabe

17 Jh.?

Höhe

903

Zugänglichkeit

Bewirtschaftet / Restaurant

Wanderangaben

30/45 min, 00 m, Schwierigkeit: Mittel

LV95-Koordinaten

West-Ost: 615.840 / Süd-Nord: 270.460

GPS-Koordinaten

N: 47°00.200 / O: 9°33.923

Galerie

Quellen und Literatur

Werner Meyer -
Das Burgenbuch von Graubünden. Jerome H. Farnum -
20 Ausflüge zu romantischen Burgruinen in der Schweiz. Fritz Hauswirth -

Die Burgen und Schlösser der Schweiz, Bd. 8: Graubünden