
Ruine Ringgenberg
Wo ist das?
Bauart:
[bs_bauwerktyp]
Kanton

Beschreibung
<p>Zugänglichkeit:<br />
immer zugänglich<br />
Juli 2008 Burgfest Ringgenberg<br />
Ruine eines Wachtturmes oder unvollendeter Bau. Mauerwerk von 11x13m , aussen 4m Hoch</p>
Geschichte
Ruine eines Wachtturmes oder unvollendeter Bau. Mauerwerk von 11x13m , aussen 4m Hoch
1230
Als im Jahre 1230 Ritter Kuno von Brienz vom deutschen Kaiser zum Reichsvogt des Brienzerseegebietes ernannt wurde, liess er die
Burg Ringgenberg bauen. Danach erhielt das Dorf Rinkenwyl seinen heutigen Namen Ringgenberg.
1240/1380
Die Burg Ringgenberg wurde von 1240 bis 1380 bewohnt.
1240/1291
Von 1240 bis 1291 verwalteten die beiden Söhne Kunos, Philipp und Rudolf, die Herrschaft gemeinsam.
1291/1350
Johann von Ringgenberg, Sohn Philipps, regierte von 1291 bis 1350. Er war das bedeutendste Glied dieser Adelsfamilie. Als Minnesänger erlangte er Weltruhm, man bezeichnete ihn als „Ritter, der Schwert und Leier gleich gut führt“. Seine Werke sind in der Manessischen Sammlung in Heidelberg enthalten. Seine Söhne: Philipp, Johann und Kuno. Nach dem Tod seiner Gattin ging er eine Verbindung mit einer Elsa Jossi ein, wodurch eine unadelige Nebenlinie entstand. Die Söhne aus dieser Verbindung: Johann Jossi, Heinz und Kuno von Ringgenberg. Das heutige Geschlecht Ringgenberg muss aus diesem Zweig abstammen.
1351/74
In der Zeit von Philipp, 1351 –
1374, begann der Ruin des Herrschaftshauses.
1351
Wurde der westliche Teil, bis oberhalb Niederried, an das Kloster Interlaken verpfändet
1374/1390
Petermann trat 1374 seine Regierungszeit an, als der Untergang bereits vor der Türe stand. 1380 wurde mit Hilfe der Waldstätte die Burg angezündet und geplündert. Freiherr Petermann wurde gefangengenommen. Nachdem er von Bern befreit wurde, zog er nach Thun, wo er ca. 1390 starb. Damit erlosch das einstmals so glorreiche Geschlecht der Ringgenberger. Wohl nicht mehr recht in Stand gesetzt wurde, mag damals längst nicht mehr bewohnt gewesen sein
1670
Beschloss man das Schloss Ringgenberg als Kirche auszubauen.
1946-
47
Die erste grössere Arbeit, die 1946-
47 in Angriff genommen wurde, war die Instandstellung der niederen, seeseitigen Mauer und der beiden hohen mit Wehrgängen versehenen Umfassungsmauern beim hinteren Turm.
1949
Die finanzielle Sicherstellung der vorgesehenen Arbeiten ermöglichte im Jahr 1949 die weitere Sanirungen.
2007/08
Sanierung der Ruine.
Besonderheiten
Parkplatz vorhanden
Anreise und Wanderung
5 min, 100 m, Schwierigkeit: leicht
Steckbrief
Bauart
[bs_bauwerktyp]
Ortschaft
Erbaut im Jahr
1230
Bauzeit
1230
Erbauer / Bauherrschaft
Ritter Kuno von Brienz
Zerstörung / Aufgabe
1380
Höhe
593
Zugänglichkeit
Privatbesitz / Bewohnt
Wanderangaben
5 min, 100 m, Schwierigkeit: leicht
LV95-Koordinaten
West-Ost: 635.060 / Süd-Nord: 172.300
GPS-Koordinaten
N: 47°35.073 / O: 7°38.952
Galerie



Quellen und Literatur
Gemeinde, Burgen Karte Schweiz. Wikipedia
Kartenmaterial.: Bundesamt für Landestopografie swisstopo
