
Schloss Kasteln
Wo ist das?
Bauart:
[bs_bauwerktyp]
Kanton

Beschreibung
<p>Zugänglichkeit: Erziehungsheim nicht zugänglich<br />
http://www.kasteln.ch</p>
Geschichte
http://www.kasteln.ch
1238/39
Berchtold der Schenko von Castel wird als Schiedsmann angerufen.
1257/61
Wohnte Graf Hartmann d.j. von Kyburg auf Kasteln, das zu jener Zeit an die Schenken von Kasteln als Lehen ausgegeben war.
1262
Neben Kasteln als der vorderen Burg, lag auf dem gleichen Hügel eine hintere Burg, Ruchenstein, ein Lehen im Besitze der Ritter von Ruchenstein, stammend aus der March (SZ). Kasteln und Ruchenstein gehen an die Habsburger.
1301/11
Berchtold I von Mülinen, aus einem alten Geschlecht der Stadt Brugg stammend erwirbt die hintere Festung und die vordere Festung, nachdem die Schenken von Kasteln und die Ritter von Ruchenstein ausgestorben sind
.
1311
Kastel verschiedene Schreibweisen Mit Veltheim zusammen war Kasteln altkyburgischer Besitz (Thalheim, Schenkenberg und Schinznach gehörten zum Hausgute der Habsburger).
1434
Sitz und Herrschaft Kasteln vererben sich auf den ältesten Sohn, dies während mehr als drei Jahrhunderten in der Linie des Hauses von Mülinen.
1634
Die Erben der Brüder Hans Friedrich und Berchtold von Mülinen verkaufen Ruchenstein an Hans Ludwig von Erlach, Oberst von Bern und General in Breisach. Kasteln kommt als Erbe an Margarita von Mülinen und durch sie als Frau an Hans Ludwig von Erlach.
1642
Hans Ludwig von Erlach gibt Bernhard Döllinger (Steinbrecher von Mägenwil) den Auftrag zum Neubau der Burg. Kasteln wird mit Material aus der niedergerissenen Burg Ruchenstein aufgebaut.
1732
Nachdem Kasteln hundert Jahre im Besitz der Herren von Erlach war, kommt die Herrschaft durch Verkauf für 90’000 Taler der Stadt Bern zu, die ein eigenes Oberamt Kasteln schafft und Landvogte einsetzt.
1803
Kasteln geht an den neugegründeten Kanton Aargau.
1855
Die Brüder Friedrich (Stadtammann von Aarau) und Louis (Kaufmann) Schmutziger kauften für Fr. 14500.-
–
das Schloss zur Errichtung einer Privat-
Rettungsanstalt für arme, verwaiste, verlassene oder verwahrloste Kinder evangelisch-
reformierter Konfession. Erster Hausvater (bis 1900) wird Aaron Witzemann.
1902
Die Schlossliegenschaften werden der Anstalt Kasteln übertragen. Durchführung umfassender Renovationsarbeiten.
1907
Brand der angebauten Scheune und des Schlosses durch Brandstiftung eines Zöglings. Kinder und Personal ziehen ins Ferienheim Beguttenal und danach in die aufgehobene Taubstummenanstalt Zofingen.
1908
Wiederaufbau des Schlosses.
1912
Wiederaufbau des durch erneute Brandstiftung zerstörten Dachstockes des Trottengebäudes.
1948
Änderung der Aufnahmebestimmungen (Aus Zöglingen werden Kinder).
1948 –
1952
Umbau des Trottengebäudes und umfassende Bauarbeiten im Schloss. Aus Schlafsälen werden Zimmer mit 3 –
6 Betten.
1962 –
1964
Aussenrenovation des Schlosses
1974
Namensänderung in Schulheim Schloss Kasteln. Aus Heimeltern wird Heimleitung.
Besonderheiten
Rollstuhlgängig, Kinderwagengeeignet
Anreise und Wanderung
5 min, ?? m, Schwierigkeit: Leicht
Steckbrief
Bauart
[bs_bauwerktyp]
Ortschaft
Erbaut im Jahr
Bauzeit
Erbauer / Bauherrschaft
Grafen von Kyburg
Zerstörung / Aufgabe
Höhe
Zugänglichkeit
Privatbesitz / Bewohnt
Wanderangaben
5 min, ?? m, Schwierigkeit: Leicht
LV95-Koordinaten
West-Ost: 651.33 / Süd-Nord: 254.76
GPS-Koordinaten
Galerie
Quellen und Literatur
Gemeinde, Burgen Karte Schweiz. Wikipedia
Felix Müller: Kasteln (AG). In: Historisches Lexikon der Schweiz.
Kartenmaterial.: Bundesamt für Landestopografie swisstopo
