
Wohnturm Rudenz
Wo ist das?
Flüelen
Bauart:
Kanton

Beschreibung
Zugänglichkeit:
Die Umgebung ist immer zugänglich
Geschichte
Die Umgebung ist immer zugänglich
1309
Erwähnung der „Susten ze Flüelen“ in einer Urkunde des Grafen Werner von Homberg
13 Jh.
Wohl im frühen 13. Jh. wurde unmittelbar ausserhalb des damaligen dörflichen Komplexes ein von Gräben umgebener, befestigter Wehrturm von grosser Mauerstärke erbaut, der in seiner Situierung keineswegs auf den Schutz der Siedlung angelegt war, sondern auf den Beginn der Gotthardstrasse.
Aus der Lage des Turms, seiner grossen Mauerstärke und der ihn einst umgebenden Gräben geht hervor, dass er als wehrhafte Anlage von einem hochadeligen Besitzer errichtet worden war, der somit die Gotthardroute kontrollieren konnte
1313
Kaiser Heinrich verleiht den Zoll „apud Fluelon“ an Graf Werner von Homberg.
1337
Johann von Attinghausen, der letzte männliche Vertreter der Familie, erhielt 1337 die Hälfte des Zolls durch die Grafen von Habsburg-
Laufenburg verliehen.
1360
Johann von Attinghausen um 1360 starb, fiel ein Grossteil des Erbes an Johann II. von Rudenz.
1382
Der Name Rudenz ist dem Bau haften geblieben, vermutlich weil die Familie, im Gegensatz zu den Vorbesitzern, im Turm festen Wohnsitz hatte. Mit Johann von Rudenz erlosch das Geschlecht bereits kurz vor 1382.
1629
Pest im Kanton Uri.
2002
Aussen Restauriert.
Wie bei einem Schloss häufig spinnen sich um den Bau geheimnisvolle legenden. So soll das Schloss Rudenz und das Schloss der Edlen von Seedorf durch einen unterirdischen Gang verbunden gewesen sein. Ein zweiter Gang soll nach dem Seeufer und ein dritter in das Nebengebäude des Hotels Ochsen geführt haben.
Im Land vor dem heutigen Schlossportal zeigten sich bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts auf dem Boden drei grosse, kreisrunde Flecken. Trotz wiederholtem Umgraben und Ersetzen der oberen Erdschichten wollte dort kein Gras wachsen. An diese Erscheinung knüpfte sich die Geschichte eines Meuchelmordes, der von einem einstigen Schlossbesitzer an dieser Stelle verübt worden sei. Durch Benediktion und fromme Gebete konnte diese eigenartige Erscheinung gebannt werden.
Besonderheiten
Parkplatz vorhanden, Rollstuhlgängig, Kinderwagengeeignet
Anreise und Wanderung
10 min, 00 m, Schwierigkeit: Leicht
Steckbrief
Bauart
Ortschaft
Flüelen
Erbaut im Jahr
1369
Bauzeit
1369
Erbauer / Bauherrschaft
Baujahr: 1369 Zerstört:
Zerstörung / Aufgabe
Höhe
Zugänglichkeit
Bewirtschaftet / Restaurant
Wanderangaben
10 min, 00 m, Schwierigkeit: Leicht
LV95-Koordinaten
West-Ost: 690.390 / Süd-Nord: 195.210
GPS-Koordinaten
N: 47°35.073 / O: 7°38.952
Galerie



Quellen und Literatur
Gemeinde, Burgen Karte Schweiz. Wikipedia,
Werner Meyer (Red.) -
Burgen der Schweiz, Bd. 1:
Kartenmaterial.: Bundesamt für Landestopografie swisstopo
