Arbon

Arbon

Wo ist das?

Arbon

Bauart:

[bs_bauwerktyp]

Kanton

Arbon

Arbon wurde 1803 Teil des Kantons Thurgau

Beschreibung

<p>Zugänglichkeit:<br />
immer zugänglich</p>

Geschichte

immer zugänglich
3500 –
2500
v. Chr. Die Seebucht Arbon ist eine der ältesten bekannten Siedlungsstätten im Bodenseeraum, Hier entdeckte man umfangreiche Pfahlbauten (3500 –
2500 v. Chr.)
230/60
Nach der Eroberung Südwestdeutschlands durch die Alemannen (230 –
260) wurde die Rhein-
Bodenseelinie neue Reichsgrenze. Die Römer bauten gegen Ende des 3. Jahrhunderts das Kastell.
378
Unternahmen die Römer den letzten Feldzug gegen die Alemannen. Kaiser Gratian zog 401 via Arbon nach Osten
400
Nach dem Rückzug der römischen Truppen um 400 erfolgte die Besiedlung dieser Gegend durch die Alemannen.
8 Jh.
Im 8. Jh. kam Arbon zum Grundbesitz des um 600 gegründeten Bistums Konstanz. Auf den Grundmauern des Kastells entstand eine Burg als Sitz der bischöflichen Vögte
1255
Bischof Eberhard von Waldburg verlieh Arbon 1255 das Stadtrecht. Stadtmauer sowie der Schlossturm entstand aus derselben Zeit.
1262
Um 1262 verbrachte der «schöne und gebildete Jüngling Herzog Konradin» zwei Jahre in Arbon.
1390
Ein Schreiben des Bischofs von Konstanz, Eigentümer der Stadt Arbon, 1390 März 1. Konstanz, Feuersbrunst zu Arbon
1441
Löste Fürstbischof Heinrich IV. von Konstanz die Herrschaft Arbon wieder aus der Pfandschaft aus
1494
Weiterer Grossbrand die Häuser zwischen Hauptstrasse und Seeufer in Schutt und Asche. Ein Chronist berichtet über Ursache und Folgen der Katastrophe: «Im Jahre 1494 ward Arbon von einem schweren Brandunglücke heimgesucht. Der Rat hatte etliche Jahre früher einen Dieb, namens Lantz, hängen lassen; die drei Söhne des Gehängten,
Andreas, Jörg und Philip waren dann in den Spital aufgenommen und auf Kosten der Stadt erzogen worden; allein sich zu rächen für den Schimpf, der ihrem Vater angethan worden war, steckten sie die Stadt in Brand. Einer der Brandstifter, Andreas Lantz wurde in Zürich festgenommen und Gehängt
1692
Während des pfälzischen Erbfolgekrieges, liessen sich hier schwäbische Leinwandhändler nieder, um die schweizerischen Handelsprivilegien in Frankreich zu nutzen. Sie entfalteten eine rege Tätigkeit in der Veredelung von Leinwand und deren Verkauf im In-
und Ausland.
1712
Wurde im Thurgau die Gleichberechtigung der Konfessionen festgelegt
1803
Arbon wurde 1803 Teil des Kantons Thurgau
1888
Ab 1888 baute (Franz Saurer) Stickmaschinen und Verbrennungsmotoren, ab 1904 Lastwagen und schliesslich Webstühle. Bis 1983 wurden zivile Lastwagen und Busse und bis 1986 militärische Fahrzeuge konstruiert. Heute produziert die Firma ausschliesslich Stickereimaschinen. In ihrer Blütezeit beschäftigte die Fabrik über 5000 Arbeiter
1924
Setzt weltweit ein neuer Wirtschaftsaufschwung ein. Unter der tatkräftigen Leitung von Hyppolit Saurer werden als neues Standbein Breitwebmaschinen hergestellt.

Besonderheiten

Parkplatz vorhanden, Rollstuhlgängig, Kinderwagengeeignet

Anreise und Wanderung

00 min, 00 m, Schwierigkeit: Leicht

Steckbrief

Bauart

[bs_bauwerktyp]

Ortschaft

Arbon

Erbaut im Jahr

Zerstört:

Bauzeit

Zerstört:

Erbauer / Bauherrschaft

Baujahr: Zerstört:

Zerstörung / Aufgabe

Höhe

402

Zugänglichkeit

Bewirtschaftet / Restaurant

Wanderangaben

00 min, 00 m, Schwierigkeit: Leicht

LV95-Koordinaten

West-Ost: 750.330 / Süd-Nord: 264.660

GPS-Koordinaten

N: 47°30'57.06 / O: 9°26'7.27

Galerie

Quellen und Literatur

Gemeinde, Burgen Karte Schweiz. Wikipedia
Kartenmaterial.: Bundesamt für Landestopografie swisstopo