Burg Biederthal

Burg Biederthal

Wo ist das?

Burg im Leimental

Bauart:

[bs_bauwerktyp]

Kanton

Burg im Leimental

Beschreibung

<p>Zugänglichkeit:<br />
Privat<br />
nicht zugänglich, kann aber von aussen besichtigt werden<br />
Torbau (1577), Turm auf Felskopf vor der Toranlage, inneres Tor mit Rundturm und Schlosskapelle, Wohngebäude, zweites inneres Tor, Rundturm mit Ringmauer, wehrhafter Palas (13.Jh.) und Reste mehrerer Bauten ausserhalb der Ringmauer.<br />
August Quiquerez vermutet, dass die Burg mindestens sechs kleinere Vorläufer hatte, die wie das heutige Schloss alle auf dem westlichen Grat des Schlossberges erbaut waren. Aufgrund von Münzfunden und Flurbezeichnungen –<br />
z.B. Kastelboden –<br />
wird angenommen, dass der zwischen Schloss Burg im Norden und dem –<br />
heute verfallenen –<br />
Schloss Blauenstein im Süden gelegene Rämelpass schon den Römern bekannt war<br />
Der Name „Burg“ stellt eine Schwundstufe des ursprünglichen Namens dar. Die Burg wurde nach dem 2 Km entfernten Biederthal genannt. Das heutige Dorf „Burg“ bezeichnete ursprünglich nur den Wirtschaftshof der Festung. Daraus entwickelte sich im laufe der Jahrhunderte ein Dorf dessen Namen sich auf die Burg übertragen hat. bis ins 16. Jahrhundert heisst das Schloss Biedertan, später Biedertal, Burgtal und schliesslich Burg (uf der Burg, 1685)</p>

Geschichte

Der Name „Burg“ stellt eine Schwundstufe des ursprünglichen Namens dar. Die Burg wurde nach dem 2 Km entfernten Biederthal genannt. Das heutige Dorf „Burg“ bezeichnete ursprünglich nur den Wirtschaftshof der Festung. Daraus entwickelte sich im laufe der Jahrhunderte ein Dorf dessen Namen sich auf die Burg übertragen hat. bis ins 16. Jahrhundert heisst das Schloss Biedertan, später Biedertal, Burgtal und schliesslich Burg (uf der Burg, 1685)
1250
Um 1250 durch die Herren von Biederthal erbaut, als habsburgisches Lehen.
1269
Durch Kauf gelangt das Schloss 1269 in den Besitz des Basler Bischofs Heinrich von Neuenburg, welcher es den Herren von Biedertal zu Lehen gibt. Die Herrschaft Burg umfasst nebst dem heutigen, jüngeren Dorf Burg auch das viel ältere Dorf Biederthal im Elsass.
1392
Ab 1392 sind die Herren von Wessenberg Lehensträger.
1789
Bis zur französischen Revolution 1789 ist die Herrschaft Burg eine kleine, fast unabhängige Vogtei im Fürstbistum Basel; sie konnte lediglich einen Vertreter der bischöflichen Stände nach Pruntrut entsenden. Da Teile des Schlossgutes an verschiedene Lehensherren gelangen, ergab sich, dass heute eine Landesgrenze durch die einstige Herrschaft geht
17 Jh.
Im 17.Jh. Umbau der Burg in ein neuzeitliches Schloss.
1784
Übergibt Carl von Wessenberg
1792
Besetzen die Franzosen das Fürstbistum
1815/1994
1815 wird auch Burg durch Entscheid des Wiener Kongresses eidgenössisch und dem Kanton Bern zugeordnet. Zusammen mit den neun Dörfern der Vogtei Zwingen sowie den Dörfern Duggingen und Grellingen aus der Herrschaft Pfeffingen ab 1846 zum Amt Laufen gehörend. In Ausübung des vom Berner Volk erhaltenen Selbstbestimmungsrechts für den jurassischen Landesteil Übertritt in den Kanton Basel-
Landschaft . per 1. Januar 1994
August 2010 Burg von Burg unter Denkmalschutz, Burg und Schlosskirche der Leimentaler Gemeinde Burg stehen neu unter Schutz: Die Baselbieter Regierung hat die Anlage ins Inventar geschützter Kulturdenkmäler des Kantons aufgenommen

Besonderheiten

Parkplatz vorhanden, Rollstuhlgängig, Kinderwagengeeignet, Kapelle

Anreise und Wanderung

500 m 15 min, Mittel

Steckbrief

Bauart

[bs_bauwerktyp]

Ortschaft

Burg im Leimental

Erbaut im Jahr

Bauzeit

Erbauer / Bauherrschaft

Erwähnung, Entstehungszeit: 1250

Zerstörung / Aufgabe

Höhe

556

Zugänglichkeit

Privatbesitz / Bewohnt

Wanderangaben

500 m 15 min, Mittel

LV95-Koordinaten

West-Ost: 600170 / Süd-Nord: 256.220

GPS-Koordinaten

N: 47°27'24.10 / O: 7°26'25.95"

Galerie

Quellen und Literatur

Werner Meyer: Burgen von A bis Z: Burgenlexikon der Region. Druck und Verlag, Basel 1981
Kartenmaterial.: Bundesamt für Landestopografie swisstopo