
Burg Niedergösgen
Wo ist das?
Bauart:
[bs_bauwerktyp]
Kanton

Beschreibung
<p>Zugänglichkeit: Kirche, Der Bergfried ist Zeitweisse offen.</p>
Geschichte
Zugänglichkeit: Kirche, Der Bergfried ist Zeitweisse offen.
1230
Um 1230 verlegte Freiherr Gerhard von Göskon seinen Stammsitz von Ober-
nach Niedergösgen, welches zu dieser Zeit noch Bözach hiess
1383
Als die Freiherren von Gösgen in männlicher Linie ausstarben, gingen Burg und Dorf Niedergösgen 1383 an die Falkensteiner über, die 1399 auch die restlichen Teile der Herrschaft erwarben. Bei den Kämpfen der Eidgenossen gegen die Habsburger und bei der Eroberung des Aargaus (1415) wurde Niedergösgen in Mitleidenschaft gezogen.
1444
Im alten Zürichkrieg (1444) wurde die Burg durch die Solothurner und Berner in Brand gesteckt. Sie bestraften damit den damaligen Besitzer, Thomas von Falkenstein, welcher kurz zuvor das Städtchen Brugg überfallen und eingeäschert hatte. Lediglich der Bergfried überstand die Zerstörung mehr oder weniger.
1499
Die Burg wurde ab 1499 wieder aufgebaut und diente fortan als Vogteisitz.
Für 8’200 Gulden kauften die Solothurner dem Thomas die Herrschaft Göskon ab. 54 Jahre nach der Zerstörung baute Solothurn die Burg als Vogteisitz neu auf.
1659
Im Jahre 1659 folgte der Bau einer neuen Schlosskapelle, welche später als erste Pfarrkirche diente.
1798
Die wohl bekanntesten Landvögte von Gösgen waren Adrian von Bubenberg und Niklaus Wängi. Als im Jahre 1798 die Französische Revolution über die Schweiz hereinbrach, blieb auch das Niederamt nicht verschont. Die anrückenden Franzosen verjagten den residierenden Vogt und steckten das Schloss in Brand. Übrig blieben einige Mauerreste der Burg, die Unterburg (Schlosshof) und der Bergfried
1994
Ziel der im Sommer 1994 abgeschlossenen Gesamtrenovation der Kirche war denn auch, die Eingriffe der 50-
er Jahre rückgängig zu machen.
Besonderheiten
Parkplatz vorhanden, Rollstuhlgängig, Kinderwagengeeignet, Kapelle
Anreise und Wanderung
m min, Leicht
Steckbrief
Bauart
[bs_bauwerktyp]
Ortschaft
Erbaut im Jahr
Bauzeit
Erbauer / Bauherrschaft
Freiherren von Gösgen ?
Zerstörung / Aufgabe
Höhe
393
Zugänglichkeit
Bewirtschaftet / Restaurant
Wanderangaben
m min, Leicht
LV95-Koordinaten
West-Ost: 641.780 / Süd-Nord: 247.040
GPS-Koordinaten
N: 47°22'21.85 / O: 7°59'30.54
Galerie



Quellen und Literatur
Burgen Karte Schweiz. Wikipedia
Kartenmaterial.: Bundesamt für Landestopografie swisstopo
