
Burghügel Bürgli
Wo ist das?
Glarus
Bauart:
[bs_bauwerktyp]
Kanton
Glarus

Beschreibung
<p>Zugänglichkeit: Einschränkung<br />
Die Burghügel (Kapelle) ist immer zugänglich<br />
Mit einiger Sicherheit war auch die Wehranlage auf dem Bürgli in Glarus einst ein Refugium und nicht die Burg des säckingischen Meiers; dieser «residierte» eher auf dem Meierhof südöstlich des Bürgli. Für eine Funktion als frühe Fluchtburg spräche auch das Vorhandensein einer Kapelle, die noch dazu dem Erzengel Michael geweiht ist, der Symbolfigur der ecclesia militans, der wehrhaften Kirche. 21 Um vielen Leuten und ihrem Vieh Schutz bieten zu können, mussten Fluchtburgen sehr gross sein.</p>
Geschichte
Mit einiger Sicherheit war auch die Wehranlage auf dem Bürgli in Glarus einst ein Refugium und nicht die Burg des säckingischen Meiers; dieser «residierte» eher auf dem Meierhof südöstlich des Bürgli. Für eine Funktion als frühe Fluchtburg spräche auch das Vorhandensein einer Kapelle, die noch dazu dem Erzengel Michael geweiht ist, der Symbolfigur der ecclesia militans, der wehrhaften Kirche. 21 Um vielen Leuten und ihrem Vieh Schutz bieten zu können, mussten Fluchtburgen sehr gross sein.
1640
Schon im Jahre 1640, so sagt man, da der Boden am Schlösslihang in Niederurnen für die bäuerliche Nutzung nicht geeignet war, wurde mit der Terrassierung begonnen. Die Steine für die Stützmauer nahm man von der 1386 zerstörten Burg Oberwindegg.
1987
Auf dem Burghügel steht das Bürgli, wo sich der Sage nach Felix und Regula aufhielten. Der Südhang war bewaldet und verwildert. Ein ungeeignetes Strassenbauprojekt mit breiter Fahrbahn und Trottoir, die den Rest des Strengenbachs ganz zugedeckt hätte, liess den Heimatschutz aktiv werden. Die Strasse behielt die zugewiesenen Mauern, der Hügel wurde gerodet, die Natursteinmauern wurden saniert und ergänzt und es entstand der Weinberg. Seither betreut die Stiftung das landschaftliche Juwel am Rand des urbanen Raumes von Glarus Ost.
Es fallen jährlich bis zu 1200 Flaschen Wein an, Riesling und Federweisser mit 82-
99 Oechslegrad.
Besonderheiten
Parkplatz vorhanden, Rollstuhlgängig, Kinderwagengeeignet, Kapelle
Anreise und Wanderung
500 Km 10 min, Mittel
Steckbrief
Bauart
[bs_bauwerktyp]
Ortschaft
Glarus
Erbaut im Jahr
Bauzeit
Erbauer / Bauherrschaft
Keine urk. Erwähnung.
Zerstörung / Aufgabe
Keine urk. Erwähnung
Höhe
496
Zugänglichkeit
Bewirtschaftet / Restaurant
Wanderangaben
500 Km 10 min, Mittel
LV95-Koordinaten
West-Ost: 723.870 / Süd-Nord: 211.560
GPS-Koordinaten
N: 47° 2'37.23 / O: 9° 4'6.73
Galerie


Quellen und Literatur
Burgen von A-
Z, Mittelalter 15 Jahr, 2010/2
Kartenmaterial.: Bundesamt für Landestopografie swisstopo
