
Johanniterhaus
Wo ist das?
Küsnacht
Bauart:
[bs_bauwerktyp]
Kanton
Küsnacht

Beschreibung
<p>Zugänglichkeit:<br />
Schulhaus</p>
Geschichte
Schulhaus
1276
Erste Kontakte der Johanniter zu Küsnacht bestanden bereits 1276
1373
übertrug Papst Gregor XI. in Avignon dem Orden auf dessen Bitte hin die Pfarrkirche zu Küsnacht. Die Kommende wurde damit selbständig,
1393
Nach 1393 hatte Rudolf II. von Landenberg-
Werdegg die Leitung über die Kommende. Er starb 1400 und wurde in der Kirche bestattet.
1396
Komtur Johannes Schultheiss. 1396 schloss er mit der Stadt Zürich, die die Vogtei Küsnacht 1384 erworben hatte, ein ewiges Burgrecht ab.
Der Komtur und die Brüder wurden zu Bürgern der Stadt und mussten sich verpflichten, der Stadt jederzeit zu helfen.
Johannes Staler bis 1407 Komtur von Waldshut. Unter ihm erlebte die Kommende Küsnacht von Blütezeit
1411
Erbaute er das große Hauptgebäude, mit Wehrmauern versehen
1459
Nachfolger von Heinrich Staler wurde 1459 der Zürcher Rudolf Keller
1457
Werner Marti war 1457 in den Johanniterorden eingetreten und ist von 1475 bis 1496 als Komtur nachgewiesen
1496
Gubelmann wurde 1496 vom Grossprior Rudolf von Werdenberg zum Komtur von Küsnacht ernannt.
1477
Der letzte Komtur in Küsnacht war der Küsnachter Konrad Schmid. Schmid wurde 1476 oder Anfang 1477 als Kind einer Küsnachter Bauernfamilie geboren
1834
Zu Kantonalem Lehrerseminar umgebaut
1886
Die 1886 entdeckte Grabplatte kam ins Landesmuseum.
1988
Für seinen neuen Zweck als Schulhaus wurde das Gebäude 1832 stark umgebaut. 1988 wurde es restauriert und die gesamte Haustechnik erneuert.
Besonderheiten
Parkplatz vorhanden, Rollstuhlgängig, Kinderwagengeeignet, Museum
Anreise und Wanderung
00 min, 00 m, Schwierigkeit: Leicht
Steckbrief
Bauart
[bs_bauwerktyp]
Ortschaft
Küsnacht
Erbaut im Jahr
Bauzeit
Erbauer / Bauherrschaft
Graf Hugo von Werdenberg
Zerstörung / Aufgabe
Höhe
424
Zugänglichkeit
Eintrittspflichtig / Museum
Wanderangaben
00 min, 00 m, Schwierigkeit: Leicht
LV95-Koordinaten
West-Ost: 686.540 / Süd-Nord: 241.320
GPS-Koordinaten
N: 47°19'1.26 / O: 8°34'59.55
Galerie



Quellen und Literatur
Gemeinde, Burgen Karte Schweiz. Wikipedia,
Christian Schmid: Das Seminar Küsnacht, seine Geschichte 1832 bis 1982, Seminar Küsnacht,
Küsnacht am Zürichsee, Schweizerischer Kunstführer, Bern 1997
Kartenmaterial.: Bundesamt für Landestopografie swisstopo
