Ruine Schenkenberg

Ruine Schenkenberg

Wo ist das?

Bauart:

[bs_bauwerktyp]

Kanton

Beschreibung

<p>Zugänglichkeit: Immer zugänglich<br />
Von der Bushaltestelle Thalheim Unterdorf zu Fuss ca. 35 Min. oder mit PW bis Schenkenberghöfe, ca. 15 Min zu Fuss</p>

Geschichte

Von der Bushaltestelle Thalheim Unterdorf zu Fuss ca. 35 Min. oder mit PW bis Schenkenberghöfe, ca. 15 Min zu Fuss
1243
Im Jahre 1243 wird der habsburgische Ministeriale „dominus H. de Schenkenberc„ erwähnt.
1282
Nennt sich Albrecht von Schenkenberg nach der Burg, der als der aussereheliche Sohn des Grafen Rudolf von Habsburg gilt.
1304
Nach seinem Tode im Jahre 1304 ging die Burg an die habsburgische Dienstleute der Schenken von Schenkenberg über.
1373
Befinden sich Burg und Herrschaft im Besitze des Rudolf von Schönau.
1384
Rudolf trat seinen Besitz 1384 an seinen gleichnamigen Sohn ab,
1386/87
Schon 1386 hatte Habsburg-
Österreich das Lehen wieder an sich gezogen. und gab es 1387 an den Gefolgsmann Peter von Torberg.
1408
Über Herrman Gessler wechselte die Burg Schenkenberg 1408 an seine Schwester Margarita von Fridlingen. sie geriet in Konflikte mit den Bewohnern des Amtes Bözberg, welche auf ihre Freiheitsrecht pochten.
1417
Direkt dem deutschen König unterstellt.
1431
Verkaufte sie Schloss und Herrschaft an Thüring von Aarburg, welchem König Sigmund das Lehen zu gleichen Bedingungen wie seinerzeit an Margarit bestätigte.
1451
Er verkaufte die Burg und Herrschaft an seinen Schwiegersohn Hans und dessen Bruder Markwart von Baldegg.
1460
Von Bern erobert, dabei beschädigt und ausgebrannt, aber sofort wieder hergerichtet.
1460 –
1720
Sitz des bernieschen Landvogtes für das Amt Schenkenberg.
1718
War die Burg in einem derart schlechtem Zustand, dass in Bern verhandelt wurde, ob die Anlage von Grund auf neu zu bauen oder der Landvogteisitz auf die nahe gelegene Burg Wildenstein bei Veltheim zu verlegen und Schenkenberg aufzulassen sei.
1720
Zügelt der Landvogt nach Wildenstein. Auf der Burg verbleibt vorläufig noch eine Hochwacht.
18/19Jh.
Jahrhundert, Zerfall, die Überreste der Burg werden als Steinbruch genutzt.
1917
Brachte ein Sturm die Ostwand des Hauptturmes zum Einsturz.
1918
Die Burgruine hatte seit 1803 dem Kanton gehört, der sie 1837 an einen Maximilian Josef von Schenkenberg auf Niederfels bei Traumstein in Bayern verkaufte. Da es
1917
weder von ihm noch von allfälligen Erben eine Spur gab, kam die Burgruine im Mai 1918 als herrenloses Vermögensopjekt zur Versteigerung. Die Aargauische Vereinigung für Heimatschutz Kaufte die Anlage für einen symbolischen Betrag von 50.-
Sfr. Deren Besitz sie noch heute befindet.

Besonderheiten

Kinderwagengeeignet

Anreise und Wanderung

45 min, 1.5 m, Schwierigkeit: Mitel

Steckbrief

Bauart

[bs_bauwerktyp]

Ortschaft

Erbaut im Jahr

Bauzeit

Erbauer / Bauherrschaft

Baujahr, 13.jh

Zerstörung / Aufgabe

ab 1720

Höhe

614

Zugänglichkeit

Bewirtschaftet / Restaurant

Wanderangaben

45 min, 1.5 m, Schwierigkeit: Mitel

LV95-Koordinaten

West-Ost: 649.940 / Süd-Nord: 254.780

GPS-Koordinaten

N: 47°26'30.81 / O: 8° 6'3.07

Galerie

Ruine Schenkenberg

Quellen und Literatur