
Schloss Angenstein
Wo ist das?
Bauart:
[bs_bauwerktyp]
Kanton

Beschreibung
<p>Zugänglichkeit: Das Schloss ist Privat, Der Kanton Basel-<br />
Landschaft bietet die Möglichkeit an, zivile Trauungen im Schloss Angenstein durchzuführen. Donjon 13 Jh. Mauerwerk Komplet erhalten jedoch ohne Dach und Böden. Westlicher Anbau 1560 und 1612 heute Wohnungen und Verwaltung Büro, Kapelle und Scheune<br />
Wer der erste Herr von Angenstein war, ist unbekannt.<br />
Eingereiht in eine Burgenkette thront Angenstein auf einem breiten Felskopf zwischen Aesch und Duggingen, wo sich die Birs ein letztes mal durch die Jurakette zwängt. Angenstein war als „Vorposten“ von Basel und für die Beherrschung des Juragebietes stets von strategischer Bedeutung. Zudem bildete die Birs lange Zeit die Grenze zwischen dem Sisgau und dem Sundgau, also zwischen französischen und österreichischen Herrschaftsgebieten.<br />
13 Jh.<br />
Wer der erste Herr von Angenstein war, ist unbekannt. Nach der geschichtlichen Überlieferung steht jedoch fest, dass Angenstein bereits im 13. Jh. zu den Hausgütern der Grafen von Pfirt gehörte.</p>
Geschichte
Wer der erste Herr von Angenstein war, ist unbekannt. Nach der geschichtlichen Überlieferung steht jedoch fest, dass Angenstein bereits im 13. Jh. zu den Hausgütern der Grafen von Pfirt gehörte.
1271
Die Hälfte davon wurde offenbar 1271 an den Bischof von Basel abgetreten. So gelangte Angenstein in die Herrschaft der Grafen von Thierstein, die das Lehen an die Münchs von Landskron übergaben. Als der letzte Münch keinen Erben mehr hatte, ging das Lehen wieder an Thierstein zurück. Nach einem langen Streit zwischen Basel und Solothurn um den Besitz des strategisch wichtigen Vorpostens ging schliesslich der Bischof als Sieger hervor.
1494/1515
Durch Feuer verwüstet und wieder aufgebaut.
1557
Übergab er das Lehen seinem Kanzler, dem Advokaten Wendelin Zipper, der heute noch bekannteste Burgherr. Dieser baute die durch Brände (1494 und 1517) zerstörte Burg nach 1557 wieder zu einem ritterlich-
romantischen Domizil aus. Er fügte in geschickter Weise dem vierstöckigen Donjon (Wohnturm) die Fachwerkbauten an, die heute noch das Bild von Angenstein prägen.
1562
Mit neuen Wohn-
und Wirtschaftsgebäuden wurde 1562 die Kapelle nach frühchristlichem Muster erbaut. Deren bedeutenster Schmuck bilden drei prächtige vom Bischof und den Domherren gestiftete Glasfenster, welche die kirchlichen Feiertage „Karfreitag“, „Weihnachten“ und „Pfingsten“ verherrlichen.
1618 –
1648
Die Schweden streifen plündernd und raubend durch die Dörfer. Schloss Angenstein wird bis auf die Umfassungsmauern zerstört., Brände und die Verarmung der wechselnden Besitzer führten in der Folge zur zunehmenden Verwahrlosung. Anfang des 19. Jh. erfolgten noch einmal zahlreiche Veränderungen.
1951
Erwarb die Stadt Basel das Schloss Angenstein, das auf Dugginger Gemeindegebiet liegt
1984
Brannte es im Schloss zum letzten Mal
1988/91
1988 bis 1991 wurde es total saniert und bewohnbar gemacht. Auch die Kapelle und einige Gesellschaftsräume konnten wieder hergerichtet werden.
1984
Bannte das Schloss zum letzten Mal ab und wurde bis 1991 wieder instandgesetzt. Die zwei Glocken der Burgkapelle, die 1826 eingesetzt wurden, blieben nach dem Brand von 1984 ‚verschwunden‘; sie wurden 2010 im nahegelegenen Wald ausgegraben
Die Schlosskapelle für kirchliche Anlässe aller christlichen Konfessionen und das Foyer mit Office sowie der untere Schlosshof mit Remise können für festliche Anlässe gemietet werden. Auch Apéros und kleinere Sitzungen sind möglich.
Besonderheiten
Rollstuhlgängig, Kinderwagengeeignet, Kapelle
Anreise und Wanderung
10 min, 200 m, Schwierigkeit: Leicht
Steckbrief
Bauart
[bs_bauwerktyp]
Ortschaft
Erbaut im Jahr
Bauzeit
Erbauer / Bauherrschaft
Baujahr, Erstmalige Erwähnung: 13 Jh.
Zerstörung / Aufgabe
Höhe
000
Zugänglichkeit
Privatbesitz / Bewohnt
Wanderangaben
10 min, 200 m, Schwierigkeit: Leicht
LV95-Koordinaten
West-Ost: 612.530 / Süd-Nord: 256.960
GPS-Koordinaten
N: 0000 / O: 0000
Galerie



Quellen und Literatur
Werner Meyer: Burgen von A bis Z, Burgenlexikon der Regio, Wikipedia,
