
Schloss Hohenklingen
Wo ist das?
Stein am Rhein
Bauart:
[bs_bauwerktyp]
Kanton
Stein am Rhein

Beschreibung
<p>Zugänglichkeit:<br />
Museum / Restaurant<br />
Freiherren von Klingen angelegt. Bereits im 11. und 12. Jahrhundert bestand jedoch eine vermutlich aus Holz gebaute Burg der Zähringer.</p>
Geschichte
Freiherren von Klingen angelegt. Bereits im 11. und 12. Jahrhundert bestand jedoch eine vermutlich aus Holz gebaute Burg der Zähringer.
1267
Über dem Städtchen thront imposant auf einem Nagelfluhsporn die Burg Hohenklingen. Die Ritter, die sie bewohnten, waren Vögte des Klosters St. Georgen. «Chlinge ob Stein» wurde 1267 erstmals urkundlich erwähnt. Die Ritter waren Vasallen (vasus=Knecht) der Adligen (Kaiser, Könige, Herzöge). Als Gefolgsleute waren sie den Herrschern zu absoluter Treue und Gehorsam verpflichtet und mussten für diese Kriegsdienste leisten. Die Ritter waren weltlicher Beistand der Klöster. Als Kastvögte (Kast = befestigter Ort / castigare = züchtigen) richteten sie über schwere Verbrechen; als Schirmvögte schützten sie die Klöster und deren «Gotteshausleute».
14 Jh
. Vorerst stand auf Hohenklingen, wie die Burg seit dem 14. Jahrhundert genannt wurde, nur der zum Wohnturm ausgebaute Bergfried von knapp 30m Höhe.
1300
Ums Jahr 1300 wurde an der westlichen Schildmauer das Ritterhaus, der Palas, errichtet.
1457
Konnte die Bürgerschaft des Städtchens die Burg samt der dazugehörenden Herrschaft von dem in Geldnot geratenen Hohenklinger Ritter erwerben.
19 Jh.
Alle späteren Änderungen vermochten das Gesamtbild kaum mehr zu verändern. Im 19. Jahrhundert, als Hohenklingen die Bedeutung als Hochwacht verloren hatte, suchte man nach neuen Verwendungszwecken für die Burg. Inzwischen waren Teile der Ringmauer in ruinösen Zustand geraten. Als das Rundtürmchen in der südöstlichen Ecke des äusseren Zwingers zusammenbrach, wurde es nicht mehr aufgebaut. Sein Rumpf ist als Rondelle noch erhalten. Verpachtungen zu land-
oder forstwirtschaftlichen Zwecken schlugen fehl.
Heute ist die Burg Hohenklingen ein beliebtes Ausflugsziel. Vom Bergfried, von der Laube oder aus den Fenstern der Gaststuben geniessen die Besucher eine herrliche Aussicht auf das malerische Städtchen Stein am Rhein und über die liebliche Landschaft an Untersee und Rhein.
2005/2007
Umfangreiche Umbau und Renovierungsarbeiten. durch die Stadt Stein am Rhein, Finanzielle Unterstützung durch die Jakob und Emma Winder-
Stiftung, und die Schweizerische Eidgenossenschaft.
Besonderheiten
Parkplatz vorhanden, Rollstuhlgängig, Kinderwagengeeignet, Museum
Anreise und Wanderung
10 min, 200m, Schwierigkeit: Mittel
Steckbrief
Bauart
[bs_bauwerktyp]
Ortschaft
Stein am Rhein
Erbaut im Jahr
Bauzeit
Erbauer / Bauherrschaft
Freiherren von Klingen
Zerstörung / Aufgabe
Höhe
594
Zugänglichkeit
Eintrittspflichtig / Museum
Wanderangaben
10 min, 200m, Schwierigkeit: Mittel
LV95-Koordinaten
West-Ost: 706.620 / Süd-Nord: 280.540
GPS-Koordinaten
N: / O:
Galerie



Quellen und Literatur
Gemeinde, Burgen Karte Schweiz. Wikipedia
Kartenmaterial.: Bundesamt für Landestopografie swisstopo
