
Schloss Schauenstein, Oberes Schloss
Wo ist das?
Bauart:
[bs_bauwerktyp]
Kanton

Beschreibung
<p>Zugänglichkeit:<br />
Schloss Schauenstein, Schlossgass 71, +41 81 632 10 80<br />
www.schauenstein.ch<br />
13 Jh.<br />
Das Obere oder Schauensteinsche Schloss geht wie das Untere auf ein Wehrelement der bischöflichen Burgenstadt des Mittelalters zurück. Im Kern ein Wehrturm, In der Sauna haben sich Fundamente jener Zeit erhalten</p>
Geschichte
Das Obere oder Schauensteinsche Schloss geht wie das Untere auf ein Wehrelement der bischöflichen Burgenstadt des Mittelalters zurück. Im Kern ein Wehrturm, In der Sauna haben sich Fundamente jener Zeit erhalten
1667
Die Freiherren von Schauenstein, die am Heinzenberg wie auch im Domleschg reiche Güter besassen, machten den ehemaligen Festungsturm zum Eckpfeiler des von ihnen zwischen 1667 und 1676 erbauten Schlosses.
1670
Um 1670 erwarben die beiden Vettern Rudolf und Johann Rudolf von Schauenstein den zerfallenden Bau aus dem Besitz des Bischofs von Chur und bezogen ihn in einen Neubau mit ein.
1732
Verkaufte der letzte Baron von Schauenstein das Schloss an Carl Ulysses von Stampa.
1742
Am 27. Oktober 1742 wurde Fürstenau und das Schloss durch einen Brand zerstört und in seinem östlichen Teil wieder aufgebaut. Der südliche Teil wurde bedeutend einfacher wiederhergestellt.
1769
Erwarb Barbara von Planta aus Genf von der Witwe Stampas das Schloss für ihren Sohn Major Friedrich von Planta,
1813
Wurde Schloss Schauenstein an Conradin von Planta aus Zuoz verkauft.
1824/40
Von 1824 bis1840 diente der westliche Teil des Schlosses als Erziehungsheim,
1840
Wurde die Schule geschlossen,
1863
Kaufte Peter von Planta aus Zuoz den Bau.
1910
Nach seinem Tod 1910 liess Robert von Planta das Haus von 1910 bis 1912 durch die renommierten Bündner Architekten Schäfer und Risch renovieren.
1941
Das Schloss wurde 1941 von Gaudenz von Planta an Rudolf Schoeller und von diesem 1961 an die Emser Werke verkauft.
1998
Erwarb es die Heinrich Schwendener-
Stiftung aus Sils im Domleschg. Das Schloss ist immer noch im Besitz der Heinrich Schwendener-
Stiftung.
2003
Haben Küchenchef Andreas Caminada und Sieglinde Zottmaier als Pächter das Haus renoviert. Seitdem wird Schloss Schauenstein als Restaurant und Hotel geführt.
Das heutige Erscheinungsbild des Schlosses geht immer noch auf diesen Erweiterungsbau zurück.
Am Portal des Westflügels erinnern neben der Jahreszahl 1667 die Initialen und Allianzwappen des Freiherren Johann Rudolf und seiner Gattin Emilie, geborene Molina, an die Erbauer der Anlage
Besonderheiten
Parkplatz vorhanden, Rollstuhlgängig, Kinderwagengeeignet
Anreise und Wanderung
5 min, 150 m, Schwierigkeit: Leicht
Steckbrief
Bauart
[bs_bauwerktyp]
Ortschaft
Erbaut im Jahr
13 Jh.
Bauzeit
13 Jh.
Erbauer / Bauherrschaft
Freiherren von Schauenstein,
Zerstörung / Aufgabe
Höhe
Zugänglichkeit
Bewirtschaftet / Restaurant
Wanderangaben
5 min, 150 m, Schwierigkeit: Leicht
LV95-Koordinaten
West-Ost: 753.380 / Süd-Nord: 175.420
GPS-Koordinaten
N: 47°35.073 / O: 7°38.952
Galerie



Quellen und Literatur
Gemeinde, Burgen Karte Schweiz. Wikipedia
Kartenmaterial.: Bundesamt für Landestopografie swisstopo
