
Willisau
Wo ist das?
Willisau
Bauart:
[bs_bauwerktyp]
Kanton
Willisau

Beschreibung
<p>Stadttore: Das Obertor wurde beim Stadtbrand von 1471 zerstört und zeigt sich heute so, wie es 1547 neu errichtet worden ist. Das Untertor wurde 1980 nach alten Vorlagen mit Konzessionen an den Verkehr wieder aufgebaut.<br />
Rathaus: Das Rathaus mitten im Städtchen wurde nach dem letzten Stadtbrand um 1720 erbaut.</p>
Geschichte
Rathaus: Das Rathaus mitten im Städtchen wurde nach dem letzten Stadtbrand um 1720 erbaut.
1101
Erstmalige Erwähnung des Ortes Willineshôwo
12 Jh
. Die Freiherren von Hasenburg (Stammsitz Asuel im Jura) erwerben im 12. Jahrhundert einen vorerst bescheidenen Grundbesitz im Raume Willisau.
1302/03
Vom Frühjahr 1302 bis Sommer 1303 gründen die drei Brüder Markward, Heimo und Walter von Hasenburg in der wasserreichen Au zwischen Gütsch und Schlossberg die Kleinstadt Willisau.
1330
Willisau erhält das Recht zur Abhaltung von Jahr-
und Wochenmärkten
1367
Durch Heirat werden die Grafen von Aarburg Willisauer Stadtherren
1375
Im Gugler-
Krieg lässt Herzog Leopold die noch schlecht bewehrte Kleinstadt abbrennen
1386
„Landesvater“ Herzog Leopold befiehlt beim Auszug aus Willisau die erneute Vernichtung der Stadt (vor der Schlacht bei Sempach)
1407
Die Nachfahren der Hasenburger verkaufen Stadt und Grafschaft Willisau an die Stadt Luzern –
Die lukrative Landvogtei Willisau ist vier Jahrhunderte Teil des Stadtstaates Luzern
1471
Willisau wird durch einen Stadtbrand zerstört
1704
Der Grossteil der Stadt brennt zum vierten Mal ab.
1798
Im Gefolge der Staatsumwälzung verlieren die Stadtbürger ihre Vorrechte. Die Steuerbezirke Stadt und Kirchgang ausserhalb der Stadt werden zu Munizipalitäten
25.01.2004
Abstimmung zur Wiedervereinigung der beiden Gemeinden Willisau-
Stadt und Willisau-
Land
2006
Vereinigung der Gemeinden Willisau-
Stadt und Willisau-
Land zur Gemeinde Willisau
Ursprungshaus der Willisauer Ringli
Das Gebäude besteht aus zwei Ursprungshäusern, deren linkes von Léon Nordmann für die Warenhaus-
Kette Manor gemietet wurde, deren rechtes aber das Ursprungshaus der Willisauer Ringli ist; um 1850 wurden solche zum ersten Male von Heinrich Maurer hergestellt, das ursprüngliche Rezept war ihm durch zweite Frau, Martha Peyer, Köchin auf Schloss Heidegg, übergeben worden; 1880 wurde das Haus verpachtet und später an Moritz Amrein-
Brügger verkauft; 1924 wurden die beiden Häuser zu einem Geschäfts-
und Wohnhaus umgebaut, 1930 um ein Café erweitert und in „Gebr. Amrein & Co.“ umbenannt; die Ringliproduktion wurde zuerst durch Walter Renggli-
Amrein, später dann durch Walter Renggli-
Schüpbach und heute durch Michael Renggli-
Kurmann weitergeführt.
Besonderheiten
Parkplatz vorhanden, Rollstuhlgängig, Kinderwagengeeignet
Anreise und Wanderung
00 min, 00 m, Schwierigkeit: Leicht
Steckbrief
Bauart
[bs_bauwerktyp]
Ortschaft
Willisau
Erbaut im Jahr
Bauzeit
Erbauer / Bauherrschaft
Brüder Markward, Heimo und Walter von Hasenburg
Zerstörung / Aufgabe
1704
Höhe
565
Zugänglichkeit
Bewirtschaftet / Restaurant
Wanderangaben
00 min, 00 m, Schwierigkeit: Leicht
LV95-Koordinaten
West-Ost: 577.410 / Süd-Nord: 260.270
GPS-Koordinaten
Galerie



Quellen und Literatur
Gemeinde Willisau, Burgen Karte Schweiz. Wikipedia,
