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Burg Niedergösgen

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Burg Niedergösgen

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Ortschaft: 5013 Niedergösgen
Kanton Solothurn



Gründer: Freiherren von Gösgen ?
Erwähnung, Entstehungszeit: 12 Jh.
Zerstört:
Restaurant:
Nein Feuerstelle: Nein
Übernachtung:
Nein
Rollstuhlgängig:
Ja  Kinderwagen: Ja
Wanderung: m min, Leicht
LK. Koordinaten: West-Ost. 641.780 Süd-Nord. 247.040
Standort: GPS: N: 47°22'21.85 / O: 7°59'30.54
Höhe: 393  m.ü.M  Plan: Link
Parkplatz: GPS: N: 47°22`24/  O: 7°59`29
Besucht am: 27.08.2006 Burg Nr: 299

Infos:

Zugänglichkeit: Kirche, Der Bergfried ist Zeitweisse offen.




1230 Um 1230 verlegte Freiherr Gerhard von Göskon seinen Stammsitz von Ober- nach Niedergösgen, welches zu dieser Zeit noch Bözach hiess

1383 Als die Freiherren von Gösgen in männlicher Linie ausstarben, gingen Burg und Dorf Niedergösgen 1383 an die Falkensteiner über, die 1399 auch die restlichen Teile der Herrschaft erwarben. Bei den Kämpfen der Eidgenossen gegen die Habsburger und bei der Eroberung des Aargaus (1415) wurde Niedergösgen in Mitleidenschaft gezogen.

1444 Im alten Zürichkrieg (1444) wurde die Burg durch die Solothurner und Berner in Brand gesteckt. Sie bestraften damit den damaligen Besitzer, Thomas von Falkenstein, welcher kurz zuvor das Städtchen Brugg überfallen und eingeäschert hatte. Lediglich der Bergfried überstand die Zerstörung mehr oder weniger.

1499 Die Burg wurde ab 1499 wieder aufgebaut und diente fortan als Vogteisitz.

Für 8'200 Gulden kauften die Solothurner dem Thomas die Herrschaft Göskon ab. 54 Jahre nach der Zerstörung baute Solothurn die Burg als Vogteisitz neu auf.

1659 Im Jahre 1659 folgte der Bau einer neuen Schlosskapelle, welche später als erste Pfarrkirche diente.

1798 Die wohl bekanntesten Landvögte von Gösgen waren Adrian von Bubenberg und Niklaus Wängi. Als im Jahre 1798 die Französische Revolution über die Schweiz hereinbrach, blieb auch das Niederamt nicht verschont. Die anrückenden Franzosen verjagten den residierenden Vogt und steckten das Schloss in Brand. Übrig blieben einige Mauerreste der Burg, die Unterburg (Schlosshof) und der Bergfried

1994 Ziel der im Sommer 1994 abgeschlossenen Gesamtrenovation der Kirche war denn auch, die Eingriffe der 50-er Jahre rückgängig zu machen.


Quellen: Burgen Karte Schweiz. Wikipedia
Kartenmaterial.: Bundesamt für Landestopografie swisstopo
Letzte Aktualisierung: 17.06.2015


 

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