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Schloss Sonnenberg

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Schloss Sonnenberg

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Ortschaft: 9507 Stettfurt
Kanton Thurgau



Gründer:
Erwähnung: 1242
Zerstört: 1407 und 1444 Ausgebrand
Restaurant:
Ja
Feuerstelle bei der Burg:
Nein
Übernachtung auf der Burg:
Nein
Rollstuhlgängig:
Ja  Kinderwagen: Ja
Wanderung: Mittel
LK. Koordinaten: West-Ost. 714.700  Süd-Nord. 265.280
Standort: GPS: N 47°31'41.80 / O: 8°57'42.64
Höhe: 649 m.ü.M  Plan: Link
Parkplatz:
Besucht am: 04.01.2015 Burg Nr: 784

Infos:

Zugänglichkeit: Restaurant





1242 Die Anlage wird erstmals 1242 als Sunnunbergh erwähnt. Sitz der reichenauischen Familie von Sonnenberg.

1360 Kam die niedere Gerichtsherrschaft durch Heirat an Hermann IV. von Landenberg-Greifensee.

1407 Der ursprüngliche Bau wurde 1407 in den Appenzeller Kriegen und 1444 im Alten Zürichkrieg durch die Schwyzer zerstört, Danach wieder aufgebaut.

1460 Bernhard Gradner Bedrohte die Anlage und drohte den Fischteich abzulassen. Danach gelangte alles an die Witwe des Beringer X. von Landenberg, (eines Sohns des Hugo von Landenberg), Barbara von Knöringen.

1528 Verzichtete das Kloster Reichenau auf die Lehensherrlichkeit.

1542 Um 1542 erwarben Ulrich von Breitenlandenberg von Altenklingen und sein Sohn Hans Michael die Burg und Herrschaft. Sie verpfändeten beides an Frau Anna Ziegler aus Schaffhausen.

1585 Albrecht von Breitenlandenberg sass auf Sonnenberg.

1561 erwarb Hans Gutenson aus St. Gallen die Burg und Herrschaft.

1580 Thomas, letzterer  (Gutenson) verkaufte 1580 an Jost Zollikofer von St. Gallen, der sie nach dem Brand von 1596 neu errichten ließ.

1618 Durch Baukosten sah sich sein Sohn Kaspar Zollikofer zu Sonnenberg gezwungen, an den Oberst Konrad von Beroldingen aus Uri zu verkaufen.

1678 Wollte es der Sohn Sebastian Ludwig von Beroldingen, Obervogt auf Schloss Bischofszell, an die Stadt St. Gallen veräussern doch die katholischen Orte versagten die Verkaufsbestätigung und sein Bruder, Oberst Karl Konrad von Beroldingen, machte sein Zugrecht geltend. Er verkaufte es noch im gleichen Jahr an das Klosters Einsiedeln die es als Gerichtsherrschaft bis 1798 und danach als Gutsbetrieb verwendete.

2007 Kaufte der österreichische Finanzier Christian Baha das Schloss und den dazugehörigen Gutsbetrieb mit 150 Hektaren Acker, Wiesen, Wald und Reben. Zurzeit wird das Schloss restauriert und umgebaut.

2009 Wurden bei Arbeiten Siedlungsspuren aus dem vierten Jahrhundert v. Chr. gefunden

2010 /15 Sanierungs Arbeiten


Quellen:
Heini Giezendanner: Burgen und Schlösser im Thurgau. Huber, 1997,
Die Burgen und Schlösser der Schweiz, Kanton Thurgau I und II. Birkhäuser und Cie, Basel 1931–1932,
Burgen Karte Schweiz. und Wikipedia
Kartenmaterial.:
Bundesamt für Landestopografie swisstopo
Letzte Aktualisierung: 10.01.2015


 

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