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Wehrkiche Beromünster

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Wehrkiche Beromünster, Stift

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Ortschaft: 6215 Beromünster
Kanton Luzern



Gründer:
Baujahr: 10 Jh.
Zerstört:
Restaurant im Dorf:
Ja
Feuerstelle bei der Kirche:
Nein
Übernachtung: nicht möglich
Rollstuhlgängig:
Ja Kinderwagen: Ja
Wanderung: Leicht
LK. Koordinaten: West-Ost. 656.870 Süd-Nord. 228.610
Standort: GPS: N: 47°12'24.66/ O:  8°11'36.11
Höhe: 641 m.ü.M  Plan: Link
Parkplatz: Im Dorf
Besucht am: 24.10.2013 Burg Nr.: 714

Infos:


Archäologe. Untersuchungen (1975-83) haben für die Stiftskirche folgende Baugeschichte ergeben: Vom ersten Bau aus dem 10. Jh. sind nur spärliche Reste erhalten. Die zweite Kirche aus der Zeit um 1036, die noch heute im aufgehenden Mauerwerk des barockisierten Baus erhalten ist


Zugänglichkeit: Kirche



Der heutige Bau der Stiftskirche ist das Resultat einer knapp tausendjährigen Geschichte, Die Gründungsgeschichte liegt im Dunkeln.

1173 Die Schirmurkunde Ks. Friedrich Barbarossas (1173) gibt einen ersten Überblick über die Besitzungen des Stifts, von denen ein Grossteil aus Schenkungen der Grafen von Lenzburg stammte

Das Lenzburger Stift kam im Jahr 1173 an die Grafen von Kyburg,

1034/36 Sicher ist, dass 1034/36 Graf Ulrich der Reiche von Lenzburg eine im Kern bis heute erhaltene frühromanische Basilika errichtete und das Stift mit umfangreichen Gütern und Rechten ausstattete. In seiner Schenkungsurkunde von 1036 wird das Stift zum erstenmal erwähnt.

1264 An die Habsburger. Mehrmals wurde die Stiftskirche in dieser Zeit bei Überfällen des kyburgischen Vogtes und bei den kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den Habsburgern und den Eidgenossen durch Brände und weitere Zerstörungen geschädigt.

1415 Bei der Eroberung des habsburgischen Aargaus durch die Eidgenossen 1415 kam das Stift mit dem ganzen Michelsamt an Luzern

1690 Bis heute in den Grundzügen erhalten, wenn auch durch die spätmittelalterlichen Umbauten und die beiden Barockisierungen (um 1690 und 1773-75) der Innenraum und mit Turmhelm und Vierungskuppel auch das Äussere neu gestaltet worden sind

1798 Die Erschütterungen beim Franzoseneinfall 1798 hat das Stift zwar überstanden, aber nicht ohne massive Einbussen. Schwerer als der Verlust eines grossen Teils des Kirchenschatzes und die finanzielle Belastung durch Kriegssteuern wog die Auflösung der Feudalrechte durch die Revolution

1814 Bis 1814 Bistum Konstanz, seit 1828 Bistum Basel


1975/83 Untersuchungen (1975-83) haben für die Stiftskirche folgende Baugeschichte ergeben: Vom ersten vorrom. Bau aus dem 10. Jh. sind nur spärl. Reste erhalten, die keine Rekonstruktion zulassen


2004 bei Sondierungen 2004 wurden Befestigungmauer um den ersten Stftsbezirk mit zwei türmen nachgewiesen würde. Weitere Umfassungsmauer mit Graben am Westrand unter den Stifts Häusern

Quellen: Burgen Karte Schweiz. Wikipedia, www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D12007.php
Kartenmaterial.: Bundesamt für Landestopografie swisstopo
Letzte Aktualisierung: 25.09.2014


 

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