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Ruine Ringgenberg

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Ruine Ringenberg

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Ortschaft: 3852 Ringgenberg
Kanton Bern



Gründer: Ritter Kuno von Brienz
Baujahr: 1230 Zerstört: 1380
Restaurant:
Nein  Feuerstelle: Nein
Übernachtung:
Nicht möglich
Rollstuhlgängig:
Nein Kinderwagen: Nein
Wanderung: 5 min, 100 m, Schwierigkeit: leicht
LK. Koordinaten: West-Ost. 635.060  Süd-Nord. 172.300
Standort: GPS: N: 47°35.073 /  O: 7°38.952
Höhe: 593 m.ü.M  Plan: Link
Parkplatz: Kostenlose Parkplätze direkt vor der Burg
Besucht am:2003/ 08  Burg Nr: 99

Infos:

Zugänglichkeit:
immer zugänglich

Juli 2008 Burgfest Ringgenberg




Ruine eines Wachtturmes oder unvollendeter Bau.  Mauerwerk von 11x13m , aussen 4m Hoch

1230 Als im Jahre 1230 Ritter Kuno von Brienz vom deutschen Kaiser zum Reichsvogt des Brienzerseegebietes ernannt wurde, liess er die
Burg Ringgenberg bauen. Danach erhielt das Dorf Rinkenwyl seinen heutigen Namen Ringgenberg.

1240/1380 Die Burg Ringgenberg wurde von 1240 bis 1380 bewohnt.

1240/1291 Von 1240 bis 1291 verwalteten die beiden Söhne Kunos, Philipp und Rudolf, die Herrschaft gemeinsam.

1291/1350 Johann von Ringgenberg, Sohn Philipps, regierte von 1291 bis 1350. Er war das bedeutendste Glied dieser Adelsfamilie. Als Minnesänger erlangte er Weltruhm, man bezeichnete ihn als "Ritter, der Schwert und Leier gleich gut führt". Seine Werke sind in der Manessischen Sammlung in Heidelberg enthalten. Seine Söhne: Philipp, Johann und Kuno. Nach dem Tod seiner Gattin ging er eine Verbindung mit einer Elsa Jossi ein, wodurch eine unadelige Nebenlinie entstand. Die Söhne aus dieser Verbindung: Johann Jossi, Heinz und Kuno von Ringgenberg. Das heutige Geschlecht Ringgenberg muss aus diesem Zweig abstammen.

1351/74 In der Zeit von Philipp, 1351 - 1374, begann der Ruin des Herrschaftshauses.

1351 Wurde der westliche Teil, bis oberhalb Niederried, an das Kloster Interlaken verpfändet

1374/1390 Petermann trat 1374 seine Regierungszeit an, als der Untergang bereits vor der Türe stand. 1380 wurde mit Hilfe der Waldstätte die Burg angezündet und geplündert. Freiherr Petermann wurde gefangengenommen. Nachdem er von Bern befreit wurde, zog er nach Thun, wo er ca. 1390 starb. Damit erlosch das einstmals so glorreiche Geschlecht der Ringgenberger. Wohl nicht mehr recht in Stand gesetzt wurde, mag damals längst nicht mehr bewohnt gewesen sein

1670 Beschloss man das Schloss Ringgenberg als Kirche auszubauen.

1946-47 Die erste grössere Arbeit, die 1946-47 in Angriff genommen wurde, war die Instandstellung der niederen, seeseitigen Mauer und der beiden hohen mit Wehrgängen versehenen Umfassungsmauern beim hinteren Turm.

1949 Die finanzielle Sicherstellung der vorgesehenen Arbeiten ermöglichte im Jahr 1949 die weitere Sanirungen.

2007/08
Sanierung der Ruine.

Quellen: Gemeinde, Burgen Karte Schweiz. Wikipedia
Kartenmaterial.: Bundesamt für Landestopografie swisstopo
Letzte Aktualisierung: 29.10.2017


 

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