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Ruine Mittlere Birseck, nördlich

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Ruine Mittlere Birseck, nördlich

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Ortschaft: 4144 Arlesheim
Kanton Basel-Land



Gründer: Grafen von Froburg
Erwähnung, Entstehungszeit: 13 Jh.
Zerstört: 1292
Restaurant:
Nein
Feuerstelle bei der Burg:
Nein
Übernachtung auf der Burg:
Nein
Rollstuhlgängig:
Nein Kinderwagen: Nein
Wanderung: 500m 30 min, Mittel
LK. Koordinaten: West-Ost. 614.360 Süd-Nord. 260.450
Standort: GPS: N: 47°29.724 /  O: 7°37.756
Höhe: 4191  m.ü.M  Plan: Link
Parkplatz: Schlossgasse GPS: N: 47°29.592 /  O: 7°37.816
Besucht am: 01.05.2005  Burg Nr: 2003

Infos:


Zugänglichkeit:
Die Ruine ist immer zugänglich



Auf dem schmalen Felsgrat zwischen der Burg Reichenstein und dem Hohlen Felsen finden sich die Reste der Ruine Mittel-Birseck (castrum medium)

Von der nördlichen Feste sind nur geringe Mauerspuren erhalten. Die Anlage bildet ein Rechteck, das sich über eine natürliche, durch Felsformationen gebildete Terrasse erstreckt. Zugang auf der n. Seite. Hier Spuren einer Rampe und eines Tordurchlasses. Von der östlichen Ringmauer noch ein grösseres Fragment aufrecht. Lagerhaftes Mauerwerk mit bebändertem Verband. Keine Spuren einer inneren Überbauung erhalten.

Auf dem höchsten Punkt des Felsgrates befand sich möglicherweise ein Turm. In den hier beschriebenen Trümmern sind die Überreste der im 13. Jh. urkundlich bezeugten Burgen Mittel-Birseck (castrum medium) zu erblicken

Über das genaue Alter der vier Burgen liegen keine gesicherten archäolog. Erkenntnisse vor. Die ältesten erhaltenen Mauerteile sind in die Mitte des 13. Jh. zu datieren. Es ist jedoch zu vermuten, dass auf dem gleichen Platz schon vorher Burgen gestanden haben. Als ihre ältesten Besitzer nennen die Quellen die Gf. von Frohburg. 1245 gingen alle vier Burgen in den Besitz des Hochstifts Basel über. Die Basler Fürstbischöfe behielten die Vordere Birseck. in eigener Hand und machten sie zum Sitz eines Amtmanns, der die Herrschaft B. verwaltete. Sie selber hielten sich hier häufig tageweise auf. Die drei anderen B.-Burgen übertrugen sie als Lehen der Fam. Reich. Die Obere B. wurde in der Folge in Reichenstein umbenannt. Von den beiden mittleren Burgen (Hohle Felsen) wurde eine bereits 1292 als längst zerstört bezeichnet, die andere zu Beginn des 14. Jh. verlassen


Quellen: Burgen Karte Schweiz. Wikipedia
Kartenmaterial.: Bundesamt für Landestopografie swisstopo
Letzte Aktualisierung: 01.01.2015

 

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